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Trinken lernen leicht gemacht: Unsere Tipps

Bis zur Sprachentwicklung dauert es noch, aber Du erkennst es ganz genau: Schon mit einigen Monaten möchte Dein Baby bereits vieles selbst machen und ausprobieren. Selbstständig trinken gehört ebenso dazu wie sich auf den Bauch zu drehen, zu krabbeln und zu greifen. Natürlich braucht Dein Kind am Anfang viel Unterstützung und Zuwendung. Es geht nicht darum, das Ziel möglichst schnell zu erreichen, sondern Deinem Kind immer die passende Hilfe zu bieten.

Hilf deinem Baby, es selbst zu lernen

Die bekannte Pädagogin Maria Montessori hat den Satz geprägt: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Das Zitat wurde zum Leitspruch des nach ihr benannten pädagogischen Konzepts. Es ist so sinnvoll, dass es mittlerweile als Hauptleitmotiv in der frühkindlichen Erziehung gilt. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf dem Erziehen, sondern auf dem richtigen Mass an Unterstützung. Kleine Kinder sind von Haus aus neugierig, sie möchten alles selbst ausprobieren und feststellen, was sie selbst können. Du greifst also so wenig wie möglich, und so viel wie nötig, ein. Beobachte Dein Kind genau, schenk ihm Deine Aufmerksamkeit und rede mit ihm. Wenn das Baby das Trinken lernen möchte, zeigt es Dir den Wunsch sehr deutlich. Es greift nach einer Tasse, einem Becher oder einer Flasche.

Deine Aufgabe besteht darin, dass Du Dein Kind behutsam unterstützest. Es darf ruhig selbst feststellen, dass ein Trinkgefäss tropfen kann, wenn sie verkehrt herum gehalten wird. Mit Wasser ist das überhaupt kein Problem! Kinder in diesem Alter haben unglaublich viel Energie. Sie versuchen alles so lange, bis es ihnen gelingt. Manchmal dauert es zu lang, dann kommt eine quengelige Phase. Sorge dafür, dass Dein Kind nicht zu sehr frustriert wird. Wer seinem Baby das Trinken beibringen möchte, kann an diesem Punkt helfen und den Becher halten.

Warum klappt das Trinken lernen nicht automatisch?

Beim Essen funktioniert es doch auch! Wenn Du Deinem Kind ein Stückchen Banane reichst, wird es danach greifen und den Leckerbissen sofort in den Mund schieben. Beim Trinken sieht die Sache allerdings anders aus. Der Bewegungsablauf ist komplizierter. Nicht die Hand soll zum Mund, sondern das Trinkgefäss. Automatisch funktioniert zunächst nur der Saugreflex. Beim Stillen oder beim Füttern mit der Flasche muss das Baby nur saugen und schlucken, sonst gar nichts.

Du schaffst einen guten Übergang von der Brust oder Flasche, wenn Du geeignete Trinkhilfen verwendest. Eine Flasche mit einem weichen Trinkschnabel gleicht dem Milchfläschchen. Damit kann Dein Baby das Trinken lernen, ohne dass es sich sehr anstrengen muss. Am Anfang hältst Du die Flasche noch, aber schon bald wird Dein Kind von sich aus nach der Trinkflasche greifen. Sehr gut geeignet sind Fläschchen mit seitlichen Griffen.

Trinklernbecher für ein schnelles Lernen

Im Sortiment von MAM findest Du Trinklernbecher in mehreren Varianten. Diese Trinkhilfen sind auf das Alter des Babys abgestimmt. Die Becher bestehen aus hochwertigem Kunststoff, welches BPA und BPS-frei ist. Das Design ist so gestaltet, dass Dein Baby das Trinkgefäss mit seitlichen Griffen sicher selbst halten kann. Auch der Trinkschnabel variiert altersentsprechend: weiches, sanftes Silikon für die Jüngsten oder ein härterer Trinkschnabel für grössere Babys. Sehr praktisch ist die Flasche mit Sportverschluss beim MAM Sports Cup. Der Verschluss öffnet sich automatisch beim Trinken, ansonsten ist die Flasche tropfsicher. Du kannst alle Trinklernbecher auch unterwegs verwenden.

Kinder, die schon im Hochstuhl sitzen können, haben beim gemeinsamen Essen mit der Familie viel Spass. Das ist etwa ab einem Alter von sechs bis acht Monaten der Fall. Der eigene Trinklernbecher gehört natürlich dazu! Mit zwei seitlichen Griffen lässt sich der Becher gut halten. Fülle ihn nicht zu voll, so verringerst Du das Risiko, dass sich Dein Baby verschluckt.

Von der Trinklernhilfe zur Tasse und zum Glas

Irgendwann kommt der Sprung von der Flasche zum Becher, zur Tasse und zum Glas. Auch dabei darf dein Baby selbst experimentieren. Du kannst zum Beispiel einem grösseren Baby das Trinken beibringen, indem Du einen Becher aus Kunststoff ohne Deckel verwendest. Das Kind sitzt auf Deinem Schoss, Du hältst den Becher unten zur Unterstützung. Die ideale Füllung ist pures Wasser, so gibt es keine Flecken, wenn etwas daneben geht. Ein Trinkgefäss aus Kunststoff darf auf den Boden fallen, das bruchsichere Material verträgt den Sturz ohne Probleme.

Wenn Dein Kind den Becher sicher halten kann, gehst Du allmählich zu einer Tasse über, später zum Glas. Wichtig ist bei Glas und Porzellan, dass das Material nicht zu dünn ist. Dein Baby soll beim Trinken lernen, vorsichtig zu sein und nicht in das Trinkgefäss zu beissen. Sicherheitshalber bist Du immer dabei. Auf diese Weise kannst Du Deinem Baby das Trinken beibringen und ihm zeigen, wie es die Tasse oder das Glas wieder auf dem Tisch abstellt.

Müssen Babys und Kinder, die noch Muttermilch bekommen, zusätzlich trinken?

Die Antwort lautet: Nein, die Trinkmenge reicht in der Regel aus. Nur an sehr heissen Tagen ist es sinnvoll, wenn Du zusätzlich etwas zu trinken anbietest. Wenn Du mit Beikost beginnst, reicht die Trinkmenge nicht mehr aus, dann wird es Zeit, dass Dein Kind weitere Getränke zu sich nimmt. Sehr gut geeignet ist stilles Wasser, in Gegenden mit gutem Trinkwasser genügt auch Wasser aus der Leitung. Babys, die kein Wasser mögen, können ungesüssten Tee trinken. Auf jeden Fall sollte das sogenannte Dauernuckeln vermieden werden. Praktische Trinklernbecher verleiten dazu, dem Kind einfach den Becher in die Hand zu drücken. Auch bei einem Inhalt ohne Zucker können die Zähnchen leiden: Dadurch entsteht zwar kein Karies, aber der kindliche Kiefer kann sich durch ständiges Nuckeln verformen.

Dein Baby lernt das Trinken Schritt für Schritt, und schon bald sitzt es mit am Tisch und freut sich, wenn es wie die Erwachsenen aus einem Becher, einer Tasse oder einem Glas trinken kann!

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